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Montag, 14. Oktober 2013

14. OKT

Heute steht der Besuch eines der schönsten Dörfer Frankreichs auf unserem Programm, das 27 km von uns entfernt liegende Saint-Guilhem-le-Désert.
Den Titel trägt der Ort unseres Erachtens zurecht. Es ist sehr gemütlich und die uralte Bausubstanz ist wunderschön erhalten bzw. natürlich auch restauriert .
Gegründet wurde der Ort bzw. das Kloster um den dann der Ort entstand, durch Wilhelm (frz. Guillaume oder Guilhem) von Aquitanien - auch "Kurznase" genannt. Er war ein Cousin von Karl dem Großen, Karl Martell war ihr gemeinsamer Großvater.
In der Nachbargemeinde Saint-Jean-de-Fos gibt es auch noch eine alte Brücke anzuschauen, die Pont du Diable (Teufelsbrücke).
Der mittelalterliche Ort und die Brücke liegen am Chemin Saint Jaques (Jakobsweg) nach Santiago de Compostela), was man an den Orientierungszeichen und den Wasserstellen unschwer erkennen kann und sind seit 1998 UNESCO Weltkulturerbe. Genauer gesagt ist es die Via Tolosana,  der südlichste frz. Jakobsweg. Vom Somportpass bin ich diesen Weg auch schon gelaufen, in Spanien heißt er dann allerdings Camino Aragones.

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